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Praxistablet

Formulare direkt am Empfang digital ausfüllen.

Nicht jede*r Patient*in kommt über einen Link. Mit dem Praxistablet können Formulare auch vor Ort digital ausgefüllt werden – selbst dann, wenn das Internet gerade nicht erreichbar ist.

Das Problem

Papierbögen am Empfang müssen ausgegeben, eingesammelt, gelesen und später abgelegt werden. Das bindet Zeit im laufenden Betrieb.

So hilft med-forms

med-forms bietet einen Tablet-Weg für Formulare vor Ort. Einreichungen landen wie Online-Formulare gesammelt im Praxisbereich. Fällt die Verbindung aus, füllt das Tablet weiter aus: Antworten werden verschlüsselt zwischengespeichert und automatisch nachgereicht, sobald die Praxis wieder online ist.

Was die Praxis davon hat

Vor-Ort-Ausfüllen ohne Papierbogen
Verschlüsselter Offlinebetrieb bei Verbindungsabbrüchen
Gleicher Eingang für Link und Tablet
Gut für Empfang, Anamnese und Einwilligungen

Kioskmodus am Empfang

Das Praxistablet läuft in einem Modus, der nur das Formular zeigt. Es lässt sich nicht aus der Anwendung heraus zum Browser, zu den Einstellungen oder zu einer anderen App wechseln, und nach dem Absenden startet das Gerät sauber für die nächste Person. Das Tablet kann damit auf dem Tresen liegen bleiben, ohne dass jemand es zwischendurch vorbereiten muss. Der Kioskmodus ist Teil der Android-App; auf dem iPad gibt es ihn nicht.

Betrieb bei Internetausfall

Fällt die Verbindung aus, läuft das Ausfüllen weiter. Die App hält begonnene und abgeschlossene Bögen verschlüsselt auf dem Gerät und überträgt sie, sobald die Verbindung zurück ist. Für den Empfang heißt das, dass ein Router-Neustart oder eine Störung beim Anbieter nicht dazu führt, dass wieder Papier ausgegeben werden muss. Auch der Offlinebetrieb ist der Android-App vorbehalten.

Welche Geräte sich eignen

Für den Empfang genügt ein handelsübliches Android-Tablet mit etwa zehn Zoll; auf kleineren Bildschirmen werden längere Bögen unangenehm. Sinnvoll sind ein Standfuß oder eine Halterung, damit das Gerät nicht wandert, und ein zweites Tablet in der Schublade für Stoßzeiten. Ein iPad lässt sich über den Browser nutzen, dann allerdings ohne Kioskmodus und ohne Offlinebetrieb. Ein iOS-Projekt ist nicht geplant.

Häufige Fragen

Sieht die nächste Person die Eingaben der vorherigen?

Nein. Nach dem Absenden beginnt die App mit einem leeren Bogen, und die vorherige Einreichung ist auf dem Gerät nicht mehr aufrufbar. Sie liegt im geschützten Praxisbereich, zu dem das Tablet im Kioskmodus keinen Zugang hat.

Wie viele Tablets braucht eine Praxis?

Das hängt am Andrang zur vollen Stunde, nicht an der Praxisgröße. Viele Praxen starten mit einem Gerät und stellen nach einigen Wochen fest, ob sich zu Spitzenzeiten eine Warteschlange bildet. Die Zahl der Geräte ist nicht begrenzt.

Was passiert mit den Daten auf dem Gerät?

Zwischengespeicherte Bögen liegen verschlüsselt und werden nach erfolgreicher Übertragung vom Gerät entfernt. Ein verlorenes oder gestohlenes Tablet gibt damit keinen Bestand an alten Einreichungen preis.

Funktioniert das auf einem iPad?

Im Browser ja, als App nein. Damit entfallen auf dem iPad der Kioskmodus und der Offlinebetrieb — beides sind Funktionen der Android-App. Wer beides braucht, sollte ein Android-Gerät wählen.

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