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Folgefragen

Nur die Fragen stellen, die wirklich relevant sind.

Antwortet ein*e Patient*in mit "Ja" auf "Rauchen Sie?", erscheint automatisch die passende Folgefrage. Alle anderen sehen sie gar nicht erst.

Das Problem

Papierbögen stellen allen Patient*innen dieselben Fragen. Das macht Formulare unnötig lang und führt zu übersprungenen oder widersprüchlichen Angaben.

So hilft med-forms

med-forms zeigt Folgefragen abhängig von vorherigen Antworten – online und am Praxistablet. Formulare bleiben kurz, die Angaben werden vollständiger.

Was die Praxis davon hat

Folgefragen abhängig von Antworten ein- und ausblenden
Kürzere Formulare, weniger Abbrüche
Funktioniert per Link und am Praxistablet gleich

Wie bedingte Logik aufgebaut ist

Eine Folgefrage hängt an der Antwort einer vorherigen Frage. Wird die Frage nach regelmäßiger Medikamenteneinnahme bejaht, erscheint das Feld für Präparat und Dosierung; wird sie verneint, bleibt es verborgen und taucht auch im PDF nicht auf. Sie legen diese Bedingungen im Baukasten fest, ohne zu programmieren. Verschachtelungen sind möglich, sollten aber sparsam eingesetzt werden — ein Bogen, dessen Verhalten niemand mehr überblickt, ist schwerer zu pflegen als drei getrennte Bögen.

Der Effekt auf die Länge

Der übliche Papierbogen ist die Summe aller Sonderfälle: Er fragt jeden nach allem, weil er nicht wissen kann, wer vor ihm sitzt. Mit Folgefragen sieht jede Person nur den Teil, der sie betrifft. Ein Bogen mit sechzig möglichen Feldern schrumpft für die meisten auf fünfzehn. Kürzer heißt in der Praxis: seltener abgebrochen, sorgfältiger ausgefüllt und ohne die durchgestrichenen Zeilen, die auf Papier als nicht zutreffend stehen bleiben.

Wo Folgefragen Fehler verhindern

Bedingte Logik ist nicht nur Kosmetik. Sie verhindert widersprüchliche Angaben, weil eine Frage gar nicht erst gestellt wird, wenn sie im Kontext keinen Sinn ergibt. Und sie stellt sicher, dass eine kritische Rückfrage tatsächlich gestellt wird — auf Papier hängt das daran, ob jemand das Kleingedruckte unter dem Ankreuzfeld liest. Was am Ende im Datensatz steht, ist damit in sich stimmig, bevor es jemand prüft.

Häufige Fragen

Wie viele Ebenen an Folgefragen sind möglich?

Technisch mehrere. Praktisch raten wir ab der dritten Ebene dazu, den Bogen aufzuteilen: Ab da wird schwer nachvollziehbar, unter welchen Umständen ein Feld erscheint, und Pflege und Prüfung werden aufwendiger, als der Gewinn rechtfertigt.

Sieht man im PDF, welche Fragen ausgeblendet waren?

Das PDF bildet den Bogen so ab, wie er ausgefüllt wurde. Nicht gestellte Fragen erscheinen nicht — das entspricht dem, was die Person tatsächlich gesehen und beantwortet hat, und hält die Dokumentation frei von leeren Zeilen.

Lassen sich Pflichtfelder mit Folgefragen kombinieren?

Ja. Ein Feld, das durch eine Bedingung erscheint, kann verpflichtend sein. Es blockiert das Absenden nur dann, wenn es tatsächlich sichtbar ist — ein ausgeblendetes Pflichtfeld hält niemanden auf.

Können wir die Logik später ändern?

Ja, jederzeit im Baukasten. Änderungen wirken auf neue Einreichungen. Bereits eingegangene Bögen bleiben in der Fassung erhalten, in der sie ausgefüllt wurden, damit die Dokumentation nicht rückwirkend etwas anderes behauptet.

Verwandte Formular-Abläufe

Ruhig starten.

Gut für Anamnesen und Fragebögen, die je nach Antwort in die Tiefe gehen sollen.